SHW lässt sich in Hüttlingen nieder

16. November 2010

Im Frühjahr beginnen die Bauarbeiten für die Neuniederlassung von SHW Storage & Handling Solutions (SHW SHS) auf den Hüttlinger Kocherwiesen. Insgesamt fünf Millionen Euro investiert das Unternehmen dort. (Ipf & Jagst Zeitung)

Vor drei Jahren hat SHW SHS das zurzeit genutzte Gelände auf dem großen SHW-Areal in Wasseralfingen zum Kauf angeboten bekommen. "Wir haben uns bewusst dagegen entschieden", erinnert sich Geschäftsführer Achim Brommer. "Wenn man bedenkt, in welchen Märkten wir uns bewegen, macht eine größere Investition mehr Sinn. Da ist Potenzial, das eine solche Investition rechtfertigt." Und damit meint der Diplom-Ingenieur die seit Frühjahr bekannten Umzugspläne auf die Hüttlinger Kocherwiesen, das Gewerbegebiet Hüttlingen Süd.

Ursprünglich wollte man hier schon früher Nägel mit Köpfen machen, es gab aber Verzögerungen wegen der Wirtschaftskrise. Trotzdem, angeschoben habe man das Projekt, als es spürbar "runter ging". Denn: "Uns war klar, dass die Krise nicht anhält", sagt Brommer. Man wollte gewappnet sein für den Fall, dass die Konjunktur wieder anzieht, Brommer spricht hier von "antizyklischen Investitionen". Die Konjunktur hat für SHW SHS überraschend schnell angezogen: 2010 hat das Unternehmen bislang einen Auftragseingang von 18 Millionen Euro, zum Vergleich: 2009 war es die Hälfte. Und das Jahr ist noch nicht vorüber. "Wir haben starke Auftragsaktivitäten", bestätigt Brommer.
Mit dem Umzug nach Hüttlingen nimmt das Unternehmen viel Geld in die Hand. Rund fünf Millionen Euro werden in die Neuniederlassung in Hüttlingen gesteckt. Brommer spricht hier von 4,5 Millionen Euro für Baukosten und für das Grundstück. In die Ausstattung mit Maschinen und neuer EDV fließen noch einmal 500 000 Euro. 70 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen zurzeit, davon zwei Drittel in der Entwicklung und der Verwaltung.
Sicherlich habe man auch bei SHW SHS die Krise zu spüren bekommen, aber: "Wir sind ohne starke Einschränkungen durch die Krise gekommen. Wir haben es mit nur drei Monaten Kurzarbeit und ohne betriebsbedingte Kündigungen geschafft." Dem Unternehmen sei es wichtig, dass man die Mitarbeiter auch durch schlechte Zeiten bringen könne. Dies und das Setzen auf Qualität mache SHW SHS zu einem typisch schwäbisch-mittelständischen Unternehmen. Daher auch ein klares Bekenntnis zur Region. "Ohne Grund gehen wir ja nicht nach Hüttlingen."

SHW SHS fertigt Austragemaschinen und Fördertechnik für schwer fließende Schüttgüter. Diese Anlagen werden etwa in Kläranlagen eingesetzt. Unter den Begriff Schüttgüter fällt alles, was nicht über den "Massenfluss" aus einem Silo heraus fließt, also nasse und trockene Holzspäne, Rinde, Zellulose, alle Arten von Schlamm, diverse Brennstoffe, Hausmüll oder Biomasse. Das Unternehmen erstellt mit Generalunternehmen oder Bauplanern eine technische Lösung. Momentan hat SHW SHS einen Exportanteil von 95 Prozent. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.shw-shs.de.

Ipf & Jagst Zeitung Erscheinungsdatum: 16.11.2010

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