"Mehr als ein Glücksfall"

19. November 2010

Gemeinderat lobt Präsentation des SHW SHS-Chefs zum geplanten Neubau (Schwäbische Post)

"Mehr als ein Glücksfall" ist für Bürgermeister Günter Ensle die Ansiedlung der Firma SHW Storage & Handling Solutions (SHS) in Hüttlingen. Geschäftsführer Achim Brommer stellte die Firma in der jüngsten Gemeinderatssitzung vor und betonte erneut: "Nach Hüttlingen zu kommen war keine Entscheidung gegen Aalen, sondern eine Entscheidung für Hüttlingen".

"Die Planungen hatten von Anfang an Hand und Fuß", bedankte sich Brommer für eine gute Zusammenarbeit beim Gremium. Der ausdrückliche Wunsch des Gemeinderats war es gewesen, über eine Präsentation die Firma näher kennenzulernen.
So umriss Brommer die SHW SHS als "Spezialisten für Aufbereitung, Lagerung, Förderung und Dosierung schwer fließender Schüttgüter". Als Beispiele nannte er Schlämme, Pellets, Biomasse und Produkte der Holzindustrie. Mit Büros, beispielsweise in China, Australien und Japan sei die Firma weltweit gut aufgestellt und der Export-Umsatz liege bei 80 Prozent. Nicht uninteressant für die Hüttlinger und die Anlieger dürfte sein, wie das Firmengebäude letztlich aussehen wird und wieviel LKW-Verkehr die Firma nach Hüttlingen bringen wird. Der Verkehr soll über die Westumgehung rollen und den Ortskern nicht tangieren.
"Der LKW-Verkehr wird sich ohnehin in Grenzen halten", ergänzte Brommer, "oft beliefern unsere Zulieferer direkt die Baustellen". Zurzeit beschäftigt die Firma insgesamt 67 Mitarbeiter. 44 Mitarbeiter sind in der Entwicklung und in der Verwaltung tätig, 23 Mitarbeiter arbeiten in der Fertigung und im Montagebereich.
Die Fertigungshalle an der B19 wird mit ihren 3500 Quadratmetern nicht größer als am bisherigen Aalener Standort. Eine Vergrößerung des Verwaltungsgebäudes war angestrebt, diese konnte in Aalen nicht verwirklicht werden, erinnerte der Geschäftsführer. Im geplanten zweistöckigen Verwaltungsgebäude, welches am Kocher liegen wird, sollen der kaufmännische Bereich und die Techniker untergebracht werden. Zudem ist ein Betriebskindergarten mit zehn Plätzen geplant.
"Jeder redet von Fachkräftemangel, wir sind davon betroffen und brauchen Ingenieure. Auf diesem Weg wollen wir zu unserem ohnehin schon gutem Arbeitszeitmodell die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter unterstützen", erklärte Brommer. Der Betriebskindergarten soll nicht nur von Mitarbeiter-Kindern in Anspruch genommen werden können, ergänzte er. "Das zeigt uns, mit welcher innovativen Firma wir es zu tun haben", warf Bürgermeister Günter Ensle ein und lobte die Firma, mit einem guten Beispiel voranzugehen.
Für eine Kooperation mit der neugeschaffenen Werksrealschule Hüttlingen-Neuler sei SHW SHS offen, sagte Brommer auf Anfrage von Josef Kowatsch (Bürgerliste).
Zurzeit bildet die Firma fünf Konstruktionsmechaniker in der Fachrichtung Schweißtechnik aus und hat zwei Ausbildungsplätze zum Bürokaufmann besetzt. Darüber hinaus werde eng mit der Hochschule Aalen zusammengearbeitet. "Weitere Arbeitsplätze in Hüttlingen zu schaffen, diese waren bisher weitgehend knapp", betonte Ensle nochmals ein wichtiges Argument für das Bemühen um die Firma.

Schwäbische Post Erscheinungsdatum: 19.11.2010

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