Ensle: SHW-Ansiedlung ist ein Quantensprung

10. März 2010

Rund 70 neue Arbeitsplätze entstehen in Hüttlingen bis 2012 durch die Ansiedlung von SHW-Storage. (Ipf & Jagst Zeitung)

Günter Ensle freut sich zu Recht: In Hüttlingen entstehen 70 neue Arbeitsplätze

Unser Redakteur Norbert Acker hat bei Bürgermeister Günter Ensle nachgefragt, wie es zu der Kooperation gekommen ist und wie er dies für die Zukunft der Gemeinde bewertet.

Herr Ensle, wie haben Sie SHW-Storage nach Hüttlingen gekriegt?
Die Firma ist vor rund anderthalb Jahren auf uns zugetreten, um zu fragen, ob wir ein geeignetes Gelände haben. Wir haben verschiedene Möglichkeiten angeboten, wobei die jetzige Lösung mit den Kocherwiesen gegenüber der BAG für beide Seiten die beste Lösung ist. Die Verkehrserschließung passt mit dem schnellen Zugang zur B29. In der letzten Woche haben wir uns dann endgültig einigen können. Im nichtöffentlichen Teil der letzten Gemeinderatssitzung ist dann einstimmig für den Verkauf des gemeindeeigenen Geländes votiert worden.

Ein paar 100 Meter entfernt liegt das neue Wohngebiet Törleswiesen. Können Sie garantieren, dass es nicht zu übermäßigen Lärmemissionen kommt?
Für uns war es ein wichtiger Bestandteil der Verhandlungen, dass SHW uns garantieren kann, dass es keinen zusätzlichen Lärm gibt. Das Gelände liegt circa 600 Meter vom Baugebiet entfernt. Gegenüber auf der anderen Kocherseite befindet sich auch ein eingeschränktes Gewerbegebiet mit entsprechenden Nutzungen. Uns war trotzdem eine solche Zusage sehr wichtig.

Das verkaufte Gelände ist 10 000 Quadratmeter groß, 70 SHW-Mitarbeiter werden dort Arbeit finden. Könnte die Firma denn noch erweitern?
Sicherlich, vorerst sollen nur 4500 Quadratmeter bebaut werden. Das lässt SHW viel Spielraum. Uns als Gemeinde würde es natürlich freuen, wenn es noch mehr Arbeitsplätze in Hüttlingen gibt. Die jetzige Ansiedlung ist schon ein Quantensprung.

Die Hüttlinger lehnen sich ja gern mal gegen Projekte auf, Stichworte Mobilfunk oder das Baugebiet Brühl. Erwarten Sie jetzt auch Widerstand?
Der Hüttlinger ist nun mal kritisch, aber er lässt sich von Fakten überzeugen. Das hat der Mobilfunkstreit bewiesen. Ich glaube, dass wir auch beim Brühl eine gute Lösung finden werden. Bei der SHW-Ansiedlung geht es um Arbeitsplätze und mehr Gewerbesteuern durch ein ökologisch arbeitendes Unternehmen, das muss doch einleuchten.

Erhoffen Sie sich dadurch weitere Vorteile?
Natürlich kann es zu Synergieeffekten kommen, wenn beispielsweise SHW-Mitarbeiter nach Hüttlingen ziehen. Steigerung der Kaufkraft, auch auf unsere Schule hätte dies einen Effekt. Drei SHWler bauen übrigens schon hier.

Wie sieht es in puncto Hochwasserschutz für die Neuansiedlung aus?
Durch den zurzeit durchgeführten hochwassergerechten Ausbau des Kochers ist gewährleistet, dass ein "hundertjähriges Hochwasser" im Bett bleibt. Trotzdem haben wir ein Gutachten in Auftrag gegeben, das ein sogenanntes Extremhochwasser überprüft. SHW wird aber so oder so das bestehende Gelände um rund einen Meter auffüllen, so dass der Hochwasserschutz schon dadurch gewährleistet ist.

Ipf & Jagst Zeitung Erscheinungsdatum: 10.03.2010

 

 

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